Filme, Musik, Spiele und das Leben in den 80ern

The Breakfast Club

„The Breakfast Club“, der Kultfilm von John Hughes aus dem Jahr 1985, ist weit mehr als nur ein typischer High-School-Film. Er ist eine zeitlose Auseinandersetzung mit den Klischees, Erwartungen und Unsicherheiten des Erwachsenwerdens. Der Film erzählt die Geschichte von fünf Schülern, die unterschiedlicher nicht sein könnten und die dennoch alle unter dem Druck der High-School-Hierarchie und den Erwartungen ihrer Eltern leiden.

Fünf Schüler – der Sportler, die Prinzessin, der Kriminelle, der Nerd und die Ausgeflippte – müssen einen Samstag im „Nachsitzen“ verbringen. Unter der Aufsicht des gestrengen Lehrers Vernon (Paul Gleason) sollen sie einen Aufsatz über sich selbst schreiben. Zunächst widerwillig, entwickeln die fünf im Laufe des Tages eine unerwartete Verbindung. Sie teilen ihre Ängste, Träume und Geheimnisse miteinander und erkennen, dass sie mehr gemeinsam haben, als sie dachten.

Anekdoten und Wissenswertes

  • Die Idee zum Film: John Hughes, der selbst in den 1980er Jahren ein Teenager war, schrieb das Drehbuch zu „The Breakfast Club“ in nur zwei Tagen. Er ließ sich dabei von seinen eigenen Erfahrungen an der High School inspirieren.
  • Die Darsteller: Die fünf Hauptdarsteller – Emilio Estevez, Molly Ringwald, Judd Nelson, Anthony Michael Hall und Ally Sheedy – wurden durch „The Breakfast Club“ zu Stars der 80er Jahre. Sie bildeten das sogenannte „Brat Pack“, eine Gruppe junger Schauspieler, die in zahlreichen Teenie-Filmen der 80er Jahre mitwirkten.
  • Die Musik: Der Soundtrack von „The Breakfast Club“ ist legendär. Der Song „Don’t You (Forget About Me)“ von Simple Minds, der im Film eine zentrale Rolle spielt, wurde zu einem weltweiten Hit.
  • Der Einfluss: „The Breakfast Club“ gilt als einer der einflussreichsten High-School-Filme aller Zeiten. Er hat Generationen von Teenagern geprägt und wird bis heute für seine ehrliche und authentische Darstellung der Teenagerjahre gefeiert.
  • Drehort: Der Film wurde fast ausschließlich in der ehemaligen Maine North High School in Des Plaines, Illinois, gedreht. Heute ist das Gebäude ein Polizeirevier.
  • Alternative Endungen: Ursprünglich waren zwei verschiedene Endungen für den Film geplant. In einer sollte das Paar Allison und Bender zusammenbleiben, in der anderen nicht. Letztendlich entschied sich Hughes für die erstere Variante.
  • Kritik: Der Film erhielt bei seiner Veröffentlichung gemischte Kritiken. Einige Kritiker lobten die ehrliche Darstellung der Teenagerjahre, während andere den Film als zu klischeehaft kritisierten. Heute gilt „The Breakfast Club“ jedoch als Kultfilm und wird von vielen als Meisterwerk des Teenie-Films angesehen.

„The Breakfast Club“ ist ein zeitloser Film, der auch heute noch relevant ist. Er zeigt, dass Klischees und Vorurteile oft nur Fassaden sind und dass Menschen, die auf den ersten Blick unterschiedlich erscheinen, mehr gemeinsam haben, als sie denken. Der Film ist ein Plädoyer für mehr Verständnis und Toleranz gegenüber anderen und ein Aufruf, sich selbst treu zu bleiben.

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